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Wieder auf der Suche: Hope - unser Notfell des Monats Januar
Erinnern Sie sich noch an Hope? Der bulgarische Riesenschnauzer hatte in seinem Leben kaum Gutes erlebt: Hunger, Vernachlässigung, Schmerz gehörten viele Jahre zu seinem Alltag. Mit geschätzten 8 Jahren wurde er dann einfach aus dem Auto geworfen...
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Seit zwei Jahren im Einsatz für das Schnauzerglück - RSN feiert Geburtstag!
Zwei Jahre ist es nun schon her, da saßen neun Schnauzer-Freunde zusammen, um ihren guten Vorsatz für das neue Jahr in die Tat umzusetzen: Die Geburtsstunde der RiesenSchnauzerNothilfe!
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Glücksfelle 2012 - der neue Kalender ist da!
Viel Spaß mit unsereren "Kalender-Schnauzern": Lassen Sie sich auch 2012 wieder Monat für Monat von unseren ehemaligen Notfellen durch das Jahr begleiten!
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Seit zwei Jahren im Einsatz für das Schnauzerglück - RSN feiert Geburtstag!
02. Januar 2012
Zwei Jahre ist es nun schon her, da saßen die neun Schnauzer-Freunde Bärbel und Sigi Biehler, Ina Elbrecht, Christiane Grindel, Silke Reichert, Manuela Schürhaus, Michael Susan, Mareike Wilms und Katrin Zetzsche zusammen, um ihren guten Vorsatz für das neue Jahr in die Tat umzusetzen: Sie gründeten die RiesenSchnauzerNothilfe e. V. und verhelfen seitdem Schnauzern und Schnauzer-Mischlingen in Not zu einem neuen und dauerhaften Zuhause. Ob riesig oder klein, schwarz oder pfeffersalz, jung oder alt, topfit oder krank, Mischling oder reinrassig, deutscher Herkunft oder aus dem Ausland - in den vergangenen 24 Monaten konnten wir 111 Notfälle in Glücksfelle verwandeln! Allein im letzten Jahr waren es 69 Notnasen wie zum Beispiel Wirbelwind Buddy, die alte Zwergin und Weltbeherrscherin Alice, Katzenfreund Fritzi, die fusselig-fröhlich-unerschrockene Tilly und auch der stattliche, aber herzkranke Rüde Artos.

Vor allem für Artos war 2011 ein gutes Jahr. Kommt ein Not-Schnauzer auf eine Pflegestelle der RiesenSchnauzerNothilfe, dauert es im Schnitt 8 Wochen, bis wir ein endgültiges Zuhause gefunden haben und er in seine neue Familie umziehen darf. Manchmal geht es schneller (Rekordzeit: 1,5 Stunden!), manchmal dauert es aber auch sehr viel länger. Artos wartete 15 lange Monate auf passende Interessenten und durfte im September dann endlich seine neue Couch beziehen. Als großer Bruder eines weiteren Notfall-Riesen ist er nun der Chef im Ring und beide gemeinsam machen Frauchen überglücklich.
7.054 Pflegestellen-Tage, über 30.000 Fahrketten-Kilometer und viele Tierarztrechnungen waren notwendig, um Artos und unsere übrigen Not-Schnauzer in ihr neues Glück zu geleiten. All dies hätten wir gar nicht geschafft, wären da nicht die vielen, vielen Freunde und Mitstreiter des Vereins! Wir danken euch/Ihnen allen von ganzem Herzen dafür!
Wir danken
- unseren Pflegestellen, die sich Tag für Tag aufopferungsvoll um jeden unserer Schützlinge kümmern. So mancher wurde dabei zum "Pflegestellenversager" und gab seinem Pflegling ein endgültiges Zuhause.
- den Fahrern der Fahrketten, die sich das ein oder andere Knöllchen einfingen und doch jeden Hund sicher ans Ziel brachten. ;-)
- all denen, die uns mit Geld- und Sachspenden bedacht haben. Jeder noch so kleine Euro war herzlich willkommen und gut angelegt, denn allein die Tierarztkosten der letzten beiden Jahre beliefen sich auf über 29.000 EUR. Die Behandlung und die Operation unseres Schmusekrokodils Tobby zum Beispiel haben bislang über 2.500 EUR verschlungen, das eingewachsene Halsband von Nikolai und seine übrige Behandlung schlugen mit 3.000 EUR zu Buche. Das ist sehr viel Geld für einen jungen und kleinen Verein wie uns - aber jeder Euro ist es wert!
- den vielen Menschen, die immer wieder Werbung für uns und unsere Not-Schnauzer machen, die uns moralisch unterstützen und uns bei unseren Entscheidungen beiseite stehen. Das gibt uns das sichere Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein. Herzlichen Dank dafür!
Das letzte Jahr war ein erfolgreiches Jahr mit viel Licht, aber leider auch mit etwas Schatten. Es gab einige traurige Momente und wir mussten drei unserer vermittelten Schützlinge über die Regenbogenbrücke geleiten. Schnauzer-Mischling Carlos wurde - viel zu jung! - von einem Auto überfahren und die beiden Mittelschnauzer Rübe und Janosch erlagen ihrem Krebsleiden. Dann gab es Fälle wie den des bulgarischen Riesenschnauzer-Rüden Hope, der viele Jahre lang nur Hunger, Vernachlässigung und Schmerz erlebte. Irgendwann wurde er dann einfach entsorgt und aus dem Auto geworfen, verfilzt und verklebt, mit traurigen Augen und in einem gesundheitlich sehr schlechten Zustand. Das ganze Team der RiesenSchnauzerNothilfe war entsetzt über diese Geschichte und setzte alle Mittel und Hebel in Bewegung, dem Unglücksraben helfen zu können. Heute geht es dem manchmal etwas speziellen Riesen-Rüden deutlich besser und er ist bereit für den Umzug in (s)eine endgültige Familie. Alle Daumen und Pfoten sind gedrückt, dass es uns 2012 gelingt!

In dieser Hoffnung und dem starken Vertrauen darauf, auch in Zukunft wieder vielen Hunden helfen zu können, freuen wir uns auf unser drittes Vereinsjahr - HAPPY BIRTHDAY, RSN!



