Überlegungen für den zweiten Hund...

Überlegungen für den zweiten Hund...

Beitragvon ManuUndAmadi » 28. November 2012, 22:50

Hallochen ihr Foris...


ich vermute fast die meisten wissen schon worum es geht ;)

Jaaaa ich hab meinen Amadi und ich bin ja schon ewig am überlegen mit dem zweiten Hund... zu erst war ja Sarah hier in meinem Auge :love: und nun ist da dis kleine Julchen.. die wohl super zu uns passen könnte. :love: -> Kriterien: kleiner als Amadi, kastrierte Hündin, Schnauzerblut, freundliches Wesen und in Amadis Alter.

So ich hab mich erkundigt zur Hundesteuer.. es ist der selbe Betrag für Amadi im Jahr.. wäre also in Ordnung.
Futter gibt es denk ich auch keine Probleme.

Warum ein Zweihund: Amadi und ich haben nicht sonderlich viel Kontakt zu anderen Hunden beim Gassi gehen.(ziemlich viele Rüden... und da gibts Kravall). Amadi hatte eine beste Freundin (kleines pfeffersalz Schnauzermädel) und es war zu schön wie diese beiden immer getobt haben... in richtiger Schnauzermanier.. sowas kann ich ihm nie ersetzen..leider. versuchen zwar auch zu toben... aber es ist eben halt immer was anderes wenns nen Hundekumpel ist. Wenn man zwei Hunde hat.. die auch noch prima zusammen auskommen, dann (hab ich auch gelesen) würden sich die Hunde zum einen auch untereinander mal selbst beschäftigen.. könnten toben und auch mal im Bettchen kuscheln. Amadi ist in der Regel Gentleman.. :love:
Und für mich würde es ein gutes Gefühl sein, einem zweiten Hund (Notfellchen) ein schönes zu Hause geben zu können.

Derzeit teste ich noch aus, ob es mir möglich ist, den Tagesablauf so einzurichten, das ich ohne meine Eltern klar komme(nein wir wohnen nicht zusammen...aber luftlinie 700m oder so). Denn Amadi ist während meiner Arbeit bei Ihnen zu Hause, damit er Mittags seine Gassirunde bekommen kann. Da meine Arbeit aber nur 3min entfernt ist, hatte ich halt den Luxus genossen, den mir meine Eltern damit geboten haben.
Zusätzlich möchte ich das ganze nun auch durchziehen, da meine Schwester ihr Hündin bei ihnen so ziemlich oft abgibt.. tagsüber auch.. und klein Richi (Yorki) ist noch da. Ich will sie nicht überstrapazieren....

So nun hab ich die beiden anderen Hunde noch erwähnt.. und man kann denken.. da sind doch die beiden Hunde da als Kontakt. Richi ist 13 Jahre alt.. und definitiv kein Spiel und Raufpartner für Amadi. Und die Hündin meiner Schwester(1,5).. naja.. die beiden kommen zwar gut klar.. aber spielen kann er mit ihr nicht wirklich.. sie macht sich nur klein.. u rollt sich auf den Rücken... wenn er seine Spielanimation á la Schnauzer hervorbringt... sie spielt sogesehen nur mit ihrem Frauchen oder mit Richi irgendwie, also kleinere Hunde.. was genau bei ihr schief ging weiß ich nicht. sie verblieb bis 9 Monate bei ihrem Züchter zusammen mit der Schwester im Rudel.. dann ist sie zu meiner Schwester gekommen.


Sooooo wer schon jetzt sagt.. stopp kein zweiter Hund.. dann bitte zu Wort melden... denn vielleicht gibt es Punkte die ich in meinen Gedanken noch nicht wahr genommen habe! :oops:


So nun zur eigentlichen Sache.. was würde auf MICH zukommen.. wenn ich mit zwei Hunden zusammen leben würde.. abgesehen von den Kosten. Das hin und wieder auf klein Richi aufpassen, kann ich da nicht so ganz dazu zählen.. kommt ja nicht so oft vor. Meint ihr es klappt, als Einzelperson mit zwei Hunden? Und woher weiß ich , ob es gut geht mit den beiden (ist ja immer so eine Sache mit der Sympathie)

Ich möchte meinen Eltern einen gut strukturierten Plan vorlegen können.., auch mit positiven Aspekten usw.. ich hoffe ihr habt Verständnis :)


Liebe Grüße

Manu

P.S. warum ich die frage hier im forum stelle.. die Meisten von euch kennen sich aus mit der Aufnahme von Notfellchen und sind evtl PS Versager *g* (ni bös gemeint)
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Re: Überlegungen für den zweiten Hund...

Beitragvon Doris » 29. November 2012, 08:31

Und woher weiß ich , ob es gut geht mit den beiden (ist ja immer so eine Sache mit der Sympathie)


Hallo Manu...ich weiß jetzt nicht, wer dieses kleine Julchen ist....
aber Grundbedingung wäre erst einmal, die beiden miteinander bekannt zu machen und zu testen, ob sie sich mögen, das stellt sich ziemlich
bald heraus. Bei uns war es Liebe auf den ersten Blick.

Vorteil Nummer Zwei bei "diesem Julchen" wäre, dass sie kastriert IST. Und Du hast einen Rüden. Was Besseres kann Dir nicht passieren.
Wenn Du also meinst, Du kannst es finanziell wuppen und Deine Eltern sind in der Not mal für die Hunde da, (könnte ja mal was sein), Dein Vermieter spricht nicht dagegen, so wäre es doch eine dicke Überlegung wert.

Und dann müsstest Du Dir noch überlegen, wie Du den Tagesablauf gestaltest, zwei Hunde können natürlich besser alleine bleiben, oder ob Du sie zu Deinen Eltern geben kannst?

Es gibt nichts Schöneres als die Haltung von zwei Hunden, sie haben sich, sie sind ihr Rudel, sind immer zusammen, können spielen und toben, zumal Amadi auch nicht rüdenfreundlich ist wie bei uns. Ich finde, man kann Hunden keinen schöneren Gefallen erweisen.

Ein Faktor wäre noch zu bedenken: Kannst Du eventuell anfallende - teuere - Tierartzkosten für zwei Hunde gewährleisten?
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Re: Überlegungen für den zweiten Hund...

Beitragvon Michael Susan » 29. November 2012, 08:41

(Tier) liebe Grüße sendet,

Michael Team


Der Hund ist der beste Freund des Menschen, aber nicht jeder Mensch ist der beste Freund des Hundes.
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Re: Überlegungen für den zweiten Hund...

Beitragvon Gisela » 29. November 2012, 08:43

Doris hat geschrieben:
Und woher weiß ich , ob es gut geht mit den beiden (ist ja immer so eine Sache mit der Sympathie)


Hallo Manu...ich weiß jetzt nicht, wer dieses kleine Julchen ist....



dooooooooooooorisssssssssssss, das ist bestimmt das hundi :love: bei marika und erich :klugscheiss: tztztztz,
siehe pflegestellentagebuch :dafuer:

lg gisela :knuddel:
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Re: Überlegungen für den zweiten Hund...

Beitragvon Margherita » 29. November 2012, 09:32

Liebe Manu,

meine Meinung hast du schon in Julchens Tagebuch entnehmen können :dafuer:

Ob zwei Hunde zusammen klar kommen sieht man, meiner Meinung nach, sofort. D.h. du siehst sofort, wenn es *nicht* klappt und dann kannst du entscheiden, will ich sie trotzdem zur Freundschaft zwingen oder lasse ich es lieber. Ich entscheide immer ziemlich alles spontan und impulsiv (so eine präzise Erwägung der Pros und Kontras wie du gemacht hast hat mein größtes Respekt! :gott: ) und so auch bei der Erweiterung meines Rudels und ich bereue es nicht ;)
Wichtig ist, dass du die Sache gelassen angehst und dir nicht unter Druck setzt, dass alles sofort klappen muss. Die Hunde kriegen schnell dein Tempo mit und, wenn sie ein geregeltes Tagesablauf (was manchmal auch weniger Programm heißen kann) bei dir erleben, kann eigentlich nicht viel schief gehen.

Falls du auch von einem Profi einen Rat möchtest, empfehle ich dir sehr die doppelt DVD von Anita Balser zum Leben in Rudel: http://www.hundeteamschule.de/teamschul ... chule.nsf/

Ansonsten kannst du doch hier immer fragen: du wirst sicherlich viele gute Ratschläge bekommen :)

LG und :daumen:
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Re: Überlegungen für den zweiten Hund...

Beitragvon ManuUndAmadi » 29. November 2012, 09:52

guten morgen :)

ja ihr habt recht..julchen von erich und marika.. ich würde vermuten sie passt wie deckel auf topf :) denn amadi liebt pfeffis :)

tierarzt wäre eingeplant...as ich natürlich nicht hoffe das es mal passiert!!

der gedanke das amadi glücklicher wird wäre super..sein weibchen für sich. und das zusammen zu hause bleiben ist auch leichter. ich möchte ja meine eltern entlasten.. und sie nur im notfall bzw im seltenen fall um hilfe bitten.


ist es denn mgl das die hundis sich bei einem treffen sympatisch finden und man weiss das es funktionieren kann? denn wir sind ja ziemlich weit auseinander.

auf jeden fall lässt mich der gedanke nicht los :)
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Re: Überlegungen für den zweiten Hund...

Beitragvon Doris » 29. November 2012, 09:56

Manu...wenn das Hundi jetzt nicht bei Marika und Erich wäre, hätte ich vorgeschlagen, nimm ihn erst einmal als Pflegestelle, aber das geht ja in diesem Falle nicht, weil er dort wohnt. Dann könntest Du es ausprobieren.
Ich kenne die Hündin nicht. In der Regel liebt sich ein Pärchen, aber das MUSS nicht immer der Fall sein. Manchmal sind Weiber auch sehr zickig und eifersüchtig, bei uns lief es halt von der ersten Sekunde an wunderschön...

Ich glaube, um diese Entscheidung zu treffen, da kann Dir nur das RSN-Team und die Pflegestelle helfen.
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Re: Überlegungen für den zweiten Hund...

Beitragvon ManuUndAmadi » 29. November 2012, 10:15

dankeschön doris für deine meinung :)

und margerita...liebe grüße mit knuddler an klein sarah :)

ich bin "leider" nicht der spontanste mensch...ich brauche planung und struktur und eine gewisse sicherheit für mich selbst das es klappt. vom gefühl her denke ich das es klappen kann. :)
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Re: Überlegungen für den zweiten Hund...

Beitragvon Charly » 29. November 2012, 12:09

Hallo Manu,

kicher nun möchte ich meinen Senf auch noch abgeben.
Habe ja auch 2 Zwerge, wie Du weißt...und dank Sarah hat der Toni sowie die Lou das spielen gelernt, auch das rennen im Garten und sich gegenseitig necken..
Trotz dem großen Altersunterschied klappt das genial. Aber wie hier auch schon erwähnt, die Hunde schauen sich vieles gegenseitig ab, leider auch das negative. Toni war von Anfang an nie ein Kläffer, aber das Louchen...die kläfft am laufenden Band, was das spazierengehen nicht immer entspannt sein läßt. Nun fängt bei Hundebegegnung auch noch der Toni an, und das ist dann echt nervenaufreibend. Nun kommt am kommenden Montag die Hundephisologin von Margerita, ich hoffe das ich danach auch mal in Frnakfurt an dem Hundespaziergang mit meinen beiden teilnehmen kann. Es gäbe für mich nichts schöneres, wenn Lou das Kläffen einschränken..(bin ja genügsam).. würde. Denke ganz wird das sicher nicht aufhören.

Aber 2 Hunde möchte ich immer haben, denn was die sich untereinander zu bieten haben, kann ich als Mensch nicht geben.

Nun drücke ich Dir die Daumen für Deine Entscheidung!!


Ganz liebe Grüße
Jutta
Liebe Grüße
Jutta mit den Zwergen
(Charly, Lou und Ernie im Herzen :love: )
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Re: Überlegungen für den zweiten Hund...

Beitragvon Margherita » 29. November 2012, 12:35

kiarola hat geschrieben:
2 Hunde sind toll - wirklich aber auch anstrengend und nicht nur die guten Eigenschaften schauen sie sich ab,
sondern auch die Blödheiten.


Marion, fast schäme ich mich das zu sagen, weil du ja viiel, viiel mehr Erfahrung als ich hast, also schon vorab :gott:
Grundsätzlich hast du auch Recht, aber ich beobachte in letzter Zeit, dass die zwei (oder drei) da wesentlich raffinierter sind. Ouzo bellt im Haus mehr als Lotte, vor allem, wenn man sich eine DVD anschaut, wo viele Hunde vorkommen :barbar:
Lotte macht das nicht und zwar absichtlich nicht, weil ich mich aufrege und das will sie nicht: sie beschwichtigt mich wirklich. An der Leine ist Lotte oft laut, wenn wir an andere Hunde vorbei gehen. Ouzo nicht. Lotte kaut viel und gerne und wir müssen besser auf die Schuhe aufpassen. Ouzo hat das Mal als Welpe gemacht und nie wieder. Ouzo kann allein bleiben, Lotte nicht. Lotte jagd gerne, Ouzo verlässt nie meine Seite im Wald. Lotte und Ouzo warten entspannt auf mich vor Geschäfte u.s.w. Yankee nicht...
Was definitiv geholfen hat, waren die zwei Wochen wo Lotte wg. Läufigkeit im Internat war und ich meine Beziehung zu ihr festigen konnte. Ich kann fast nie einzeln mit denen trainieren, aber ich zwinge sie nicht alle zu den gleichen Tätigkeiten: Ouzo und Sarah sind hervorragende Trailers. Lotte lernt gerne Tricks. Ouzo liebt agility, für Sarah wäre das nichts.

Darüber könnte ich stundenlang noch erzählen, was ich sagen will: mit ein wenig Aufmerksamkeit kreigt man wirklich sehr schnell raus, wie der Hund tickt und ob die Zusammensetzung gut ist oder nicht.

Ich schweige,
Margherita
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