Malignes Lymphom,Lyphosarkom

Re: Malignes Lymphom,Lyphosarkom

Beitragvon Michael Susan » 7. April 2016, 21:36

kiarola hat geschrieben:Hallo.
jemand da der Erfahrungen mit dieser Krankheit hat?
Kortison und Chemo wird begonnen suche noch Unterstützung fürs Immunsystem oder sonstigen Erfahrungsaustausch.
Lymphknoten sind noch unaufffällig aber die weissen Blutkörperchen sind weit unten.
Milz wurde komplett entfernt.
Danke im vorraus
Marion


Marion,

Diagnose bei Mensch oder Hund und wenn Hund, welche Rasse und wo ist er aufgetreten ?
(Tier) liebe Grüße sendet,

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Re: Malignes Lymphom,Lyphosarkom

Beitragvon pelagia77 » 7. April 2016, 21:38

Marion, zu wenig Informationen, Mensch oder Tier, wie lautet die genaue Diagnose.
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Re: Malignes Lymphom,Lyphosarkom

Beitragvon pelagia77 » 8. April 2016, 07:07

Hallo,

da kommen wir der Sache schon näher ran.
keim Lymphom sondern Sarkom (vermutlich). Lymphome sind Tumoren des Lymphgewebes und Sarkome der Weichteile. Das macht einen riesen Unterschied.

bist Du sicher, das die Diagnose genau so lautet. Da es so was eher nicht gibt (in der Schreibweise).
Es gibt Liposarkom oder Leiomyosarkom. Alle sind malign (bösartig).

Evtl. kann ich Dir was helfen, brauche aber Arztbrief und Pathobefund (kanns als PS schicken) und aktuelle Therapie (vor allem welche Chemotherapie), erst dann kann ich was sagen (ich arbeite in der Strahlentherapie). Mit so wenig Informationen kann man leider nichts sagen.

Wenn weiße Blutkörperchen so niedrig sind (wie niedrig im vergleich zu Normwert?) kannst Du momentan nicht viel machen, was Du aber machen muss den Hund vor der Infektionen schützen, keine unbekannte Besuchshunde usw, usw.... wie sieht es mit Essen aus, barfst du?


Viele Grüße
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Re: Malignes Lymphom,Lyphosarkom

Beitragvon Doris » 8. April 2016, 10:17

das Immunsystem stärken kannst Du mit Propolis Hanosan
oder mit einem Kefir-Pilz (war bei uns sehr wirksam seinerzeit)
oder mit Engystol Ampullen, täglich 1, aber Achtung beim Spitzen-Kappen ist Glas!

LG Doris
Riesengrüße von Doris, meinen geliebten Maximus ganz fest im Herzen, Tosca und Koolman Ventus Barbatus
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Re: Malignes Lymphom,Lyphosarkom

Beitragvon FrankySilke » 8. April 2016, 11:56

Hallo Marion, es tut mir sehr leid, dass Dein Labbi diese Diagnose erhalten hat :( . Ich kann Dir zwei gute Links empfehlen, vielleicht schaust Du sie Dir einfach mal an (einmal speziell zum Thema Ernährung bei Krebs und einmal eine Seite zum Thema Krebs bei Hunden)...

http://www.krebs-beim-hund.de

http://www.barfers.de/barf_bei_krebs.html

Ich wünsche Euch alles Gute - genießt die gemeinsame Zeit... :knuddel:

Liebe Grüße, Silke
LG von Silke (Nayeli und Mitch fest im Herzen)

Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen.
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Re: Malignes Lymphom,Lyphosarkom

Beitragvon Schnauzfroh » 8. April 2016, 18:43

Das tut mir sehr leid. Es ist bestimmt schwer... Auch wenn es nicht wirklich hilft, :( wir halten hier mal still und leise unsere Riesenzwergendaumenpfoten.
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Re: Malignes Lymphom,Lyphosarkom

Beitragvon pelagia77 » 8. April 2016, 19:58

Da muss ich mich wieder zu Wort melden. Wenn der Hund eine Chemotherapie bekommt, soll man auf keinen Fall welche Substanzen geben (wie Propolis) die mit Chemotherapeutikum wechselwirken können. Sie können nämlich Nebenwirkung verstärken.

Man soll auch keine Kefirpilze während der Chemotherapie geben, da es zu unkontrollierem Polzbefall kommen kann (da es Immunsystem nicht funktioniert).

Die Meinung der Klinkier ist: nichts geben, was man nicht von der Klinik ausgehändigt bekommt. Viele Substanzen können Nebenwirkungen verstärken und die Wirkungen minimieren, das wollen wir nicht. Wenn Chemotherapie (als ganzes) abgeschlossen ist und die Blutwerte im Normbereich sind, können sie Geben was Sie möchten. Vorher aber auf keinen Fall, keine Vitamine, keine Pilze, keine Bienenpodukte, keine Mistelprodukte, keine Eigenurintherapie und was es einem so einfällt. Das ist ein Grund warum die Kliniken außer Chemotherapie und Kortison nichts dazu geben.

Zum Essen geben was verträglich ist und was der Hund mag. Es entwickelt sich oft Mucositis (Entzündung im Mundbereich) da fällt Schlucken sehr schwer, daher das geben was es einem schmeckt. Häufig mögen Hunde dann z.B Käsekuchen oder so was, dann einfach geben.

Immunsystem kann man während der Chemotherapie nur mit Chemischen Faktoren stärken und den dazu zwingen die Zellen zu produzieren, die Medikamente sind verschreibungspflichtig, die kriegt man von der Klinik, wenn man sie braucht. zB GCSF.

Alles andere während der Chemotherapie ist kontraproduktiv und kann dem Patienten schaden. Das muss ich leider sagen, auch wenn mir vielleicht andere böse werden.

wir wünschen Euch eine schöne gemeinsame Zeit und viel Kraft in der Therapie.
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Re: Malignes Lymphom,Lyphosarkom

Beitragvon Schnauzhäuser » 8. April 2016, 21:19

pelagia77 hat geschrieben:Da muss ich mich wieder zu Wort melden. Wenn der Hund eine Chemotherapie bekommt, soll man auf keinen Fall welche Substanzen geben (wie Propolis) die mit einem Chemotherapeutikum wechselwirken können. Sie können nämlich Nebenwirkung verstärken......Alles andere während der Chemotherapie ist kontraproduktiv und kann dem Patienten schaden. Das muss ich leider sagen, auch wenn mir vielleicht andere böse werden.


Gefällt mir sehr gut wie pelagia77 hier Klartext spricht.
Ein "Kräutergeschwafel" hat in dieser Klasse einer CA Therapie keinen Raum.
Das Mitgefühl mit allen Geschöpfen ist es,
was Menschen erst wirklich zum Menschen macht.
Albert Schweitzer (1875-1965),
den ich 1959 im Staatl. Gymnasium Mülheim-Ruhr erlebte..
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Re: Malignes Lymphom,Lyphosarkom

Beitragvon Steffi » 8. April 2016, 21:35

Vor allen Dingen versteht man auch, was Pelagia schreibt ohne Medizin studiert zu haben.
Danke Pelagia
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Re: Malignes Lymphom,Lyphosarkom

Beitragvon Jesse James » 9. April 2016, 08:27

Pelagia hat Recht - Chemo ist ein Hammer - da muß man durch und dann kann das "Kräutergeschwafel" (nur für Dich Bernward ;) sprich die Naturheilkunde zum Zuge kommen (gell Doris - wir Kräutertantchen sind halt so ;) - ne im Ernst, die Chemie und die Naturheilkunde haben beide Ihre Berechtigung und müssen beide nur zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort eingesetzt werden, oft lassen Sie sich auch kombinieren.
Im Falle einer Chemo ist das schwierig, da die Naturheilkunde heilen möchte und man mit der Chemo ja bewußt alles zerstören möchte. Aber nacheinander ist es ein guter Weg.
:dafuer:

Aber man kann trotzdem gerade bei der Ernährung schon während der Chemo dem Krebs zusätzlich seine Lebensgrundlage, sprich das was er mag entziehen - vorausgesetzt der Hund mag es in seiner Lage. So sollte man z.B. Getreide jeglicher Form meiden, Goji Beeren und farbige Beeren mag der Krebs gar nicht - der Körper verbraucht viel Vitamin C und auch viele Vitamine - durch den "Kampf mit der Krankheit".
Pelagia - hier sollte doch nichts gegen sprechen, das schon während der Chemo verstärkt zu füttern - oder? Denn das dürfte die Chemo eigentlich nicht beeinflussen. Sie macht es höchstens auch wieder kaputt, was Ihr ein leichtes sein dürfte ;)
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