Deutscher Tierschutzbund
Die RiesenSchnauzer-
Nothilfe ist Mitglied im
Deutschen Tierschutz-
bund und dem Landes-
tierschutzverband NRW.
  • Zwei Jahre auf nur vier Quadratmetern: Notfall Beny sucht Paten!

    Auch schwierige Riesenschnauzer verdienen ein glückliches Hundeleben! Unser slowakischer Notfall Beny sucht Paten, die uns bei den notwendigen Pensions- und Trainerkosten unterstützen.

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  • Wieder auf der Suche: Hope - unser Notfell des Monats Januar

    Erinnern Sie sich noch an Hope? Der bulgarische Riesenschnauzer hatte in seinem Leben kaum Gutes erlebt: Hunger, Vernachlässigung, Schmerz gehörten viele Jahre zu seinem Alltag. Mit geschätzten 8 Jahren wurde er dann einfach aus dem Auto geworfen...

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  • Seit zwei Jahren im Einsatz für das Schnauzerglück - RSN feiert Geburtstag!

    Zwei Jahre ist es nun schon her, da saßen neun Schnauzer-Freunde zusammen, um ihren guten Vorsatz für das neue Jahr in die Tat umzusetzen: Die Geburtsstunde der RiesenSchnauzerNothilfe!

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Glücksfelle 2011 (Jan-Mär)

 

Im Zeitraum von Januar bis März 2011 konnte die RiesenSchnauzerNothilfe 20 Schnauzern und Schnauzer-Mischlingen zu einem neuen Zuhause verhelfen:

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Willi (vermittelt März 2011)

Schnauzer-Mischling Willi

Der kleine Schnauzer-Mischling Willi hatte in seinem Leben bisher wohl überwiegend schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht. Mit etwa 4 Jahren in der Slowakei einfach ausgesetzt und dann ins Tierheim gebracht, wurde er anfangs ganz steif und immer kleiner, sobald man ihn anfassen wollte. Seine Pflegestelle gab dem kleinen Schnauzer-Mann wieder neuen Lebensmut und Selbstbewusstsein. Von letzterem vielleicht sogar etwas zu viel :-) denn er entwickelte sich zu einem putzmunteren, anhänglichen Kerlchen mit echten Schnauzer-Allüren. Nach gut einem Vierteljahr fand Willi dann ganz in der Nähe der Pflegefamilie auch seine endgültige Familie. Die Eingewöhnung war etwas hakelig, da die neue Familie Willis Eigenheiten leicht unterschätzte. Willi konnte ausbüxen, hielt sich aber glücklicherweise immer in der Nähe des Hauses auf und konnte schließlich mithilfe seines Pflegefrauchens wieder eingefangen werden. Mittlerweile ist das Gelände ausbruchssicher präpariert und auch die Bindung zum neuen Frauchen gefestigt – hier möchte Willi inzwischen nicht wieder weg!

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Chacra (vermittelt März 2011)

Zwergschnauzer Laika

Zwergschnauzer-Mädel Chacra landete mit 9 Jahren in einem spanischen Tierheim – niemand weiß, woher die verschmuste und anhängliche Hündin stammt und warum sie abgegeben wurde. Bald war eine Pflegefamilie mit Übernahmeoption für die kleine Maus gefunden und so konnte Chacra ins winterliche Deutschland ausreisen. Die Kälte machte wohl auch der abgebenden Organisation etwas Sorgen, denn die Hündin kam in einem wärmenden Strickpulli bei uns an... :-) Kaum in ihrer Pflegefamilie angekommen, packte Chacra ihren umwerfenden Charme aus und freundete sich mit Dackel Jonny und den Pferden des Hauses an. Sie versuchte sogar ihr Pflegeherrchen mit kleinen „Fang mich doch“-Sporteinheiten zu einem gesünderen Leben zu verhelfen. Kurzum: Chacra lebte sich bestens ein und so dauerte es nicht lange, bis aus der Pflege- endgültig eine Endstelle wurde. Heute heißt Chacra übrigens Laika und wir wünschen ihr und ihrer Familie noch viele glückliche Schnauzertage!

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Kira (vermittelt März 2011)

Mittelschnauzer Kira

Die Mittelschnauzer-Hündin Kira verlor mit 5 Jahren ihr Zuhause, weil die Familie umzog und sie nicht mitnehmen konnte. Sie wurde bis zu diesem Zeitpunkt in Zwinger und Garten gehalten. Ihre Pflegestelle musste Kira daher erst einmal an ein Leben im Haus gewöhnen und Stubenreinheit trainieren. Die kleine, etwas moppelige Schnauzer-Dame ist eine kleine Persönlichkeit, sehr zurückhaltend bei Leuten, die ihr nicht zusagen, und sofort offen und anhänglich bei Menschen, die ihr sympathisch sind. Ihre neue Familie war ihr sofort sympathisch – kleine Eingewöhnungsschwierigkeiten gab es trotzdem. Gleich zu Beginn flitzte die Hündin bei einer etwas trubeligen Familienfeier durch die Haustür und ging auf Wanderschaft. Zum Glück fand alles ein gute Ende und mittlerweile ist für Kira und ihre neuen Leute alles in Butter.

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Luk (vermittelt März 2011)

Schnauzer-Mischling Luk

Der 2-jährige Schnauzer-Mischling Luk saß in einem rumänischen Tierheim, als Tierschützer auf ihn aufmerksam wurden und uns um Hilfe baten: Luk hatte starke gesundheitliche Probleme und auffallend laute Atemgeräusche. In Deutschland angekommen wurde der viel zu dünne Rüde erst einmal von oben bis unten durchgecheckt – und landete gleich auf dem OP-Tisch, denn eine lebensbedrohliche, beidseitige Kehlkopflähmung war die erschreckende Ursache seiner Atemgeräusche und musste dringend behandelt werden. Neben seinen gesundheitlichen Einschränkungen zeigte sich Luk als aufgeweckter, absolut unkomplizierter Kerl, der seiner Pflegefamilie von Beginn an kaum von der Seite wich. Daher war es sein größtes Glück, als seine Familie entschied: „Luk darf bleiben!“ Für Luk war es der Start in ein neues Leben, zusammen mit seinem Hundekumpel fühlt er sich dort ausgesprochen wohl. Luk heißt heute übrigens Jörg.

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Fine (vermittelt März 2011)

Schnauzer Fine

Die schwarze Mittelschnauzer-Hündin Fine war nicht einmal 9 Monate jung, als sie ihr Zuhause verlassen musste, weil sie von der vorhandenen Hündin immer wieder gemobbt und attackiert wurde. Dabei kam sie auch dort schon als Notfall-Schnauzer an - ihre eigentliche Familie gab sie wieder ab, weil sie sich die Erziehung eines Welpen wohl etwas einfacher vorgestellt hatte und so ein Welpe ja auch nunmal nicht stubenrein auf die Welt kommt... Nun musste mit ihrem Einzug in die Pflegestelle der RiesenSchnauzerNothilfe also schon den dritten Umzug ihres Lebens durchstehen. Fine nahm es gelassen - war da doch ganz plötzlich ein neuer Riesenschnauzer-Kumpel, mit dem es sich ganz vortrefflich spielen und toben ließ! Den verliert sie auch in ihrem neuen Zuhause nicht ganz aus den Augen: Ihre neue Familie wohnt nämlich direkt um die Ecke. Als Schnauzer-Neulinge sind diese ganz schön überrascht, was sich das kleine Hundehirn tagtäglich an neuen Streichen ausdenkt. Sie nehmen es gelassen und üben sich in konsequenter Erziehung - in einem Schnauzer steckt manchmal eben doch echte Arbeit! :-)

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Ilija (vermittelt März 2011)

Riesenschnauzer-Mischling Ilija

Der Riesenschnauzer-Mischling Ilija und seine drei Geschwister Sema, Pero und Ilinka kamen in Belgrad zur Welt. Soweit wir es wissen, wurde die Mutterhündin wenige Wochen später erschossen und der Vater kurz darauf vergiftet. Doch die vier hatten Glück im Unglück: Eine Tierärztin betreute die Junghunde erst auf der Straße und fand später dann ein Tierasyl, welches die vier vorübergehend aufnahm. Ilinka, Pero und Ilija konnten in Pflegestellen der RiesenSchnauzerNothilfe unterkommen, Sema wurde von der Dobermann-Nothilfe übernommen. Die Geschwister kamen kaum sozialisiert und extrem menschenscheu in Deutschland an, drei Bündel pure Angst. Erst über Wochen und Schritt für Schritt gewöhnten sie sich an die Anwesenheit von Menschen. Dabei waren vor allem die in den Pflegestellen "ansässigen" Hundekumpel eine wichtige Unterstützung. Ilija konnte als erster eine neue Familie vermittelt werden. Er heißt jetzt Chico, lebt im Norden Deutschlands und unterstützt sein Menschenrudel als Bürohund bei der Arbeit. Jeden Tag darf er mit seinen Hundefreunden über den Deich toben und sich anschließend auf den Füßen von Herrchen oder Frauchen ausruhen. Ob fremde Orte oder neue Menschen: Beide lassen dem Riesenschnauzer-Mischling in neuen Situationen seine Zeit und warten bis die Neugier siegt. Mittlerweile hat sich Chico so zu einem völlig normalen Hund entwickelt, der sich nur noch in ganz seltenen Momenten schüchtern zeigt - und die RiesenSchnauzerNothilfe sogar auf dem Infostand beim Borsflether Scheunenfest unterstützt hat! Weiter so, kleiner Chico, du hast es wirklich gut getroffen!

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Jessy (vermittelt März 2011)

Schnauzer-Mischling Jessy

Die Schnauzer-Mischlingsdame Jessy stammt aus der Slowakei und lebte ein dort 3 Jahre lang glückliches Leben. Doch leider verstarb ihr Frauchen und Verwandte gaben die freundliche, sehr menschenbezogene Hündin im Tierheim ab. Schon in den ersten Tagen zeigte sich, dass Jessy mit dieser Situation völlig überfordert war: Die sensible Hündin fürchtet sich vor neuen Hunden und benötigt Zeit, um sich an neue Begebenheiten zu gewöhnen. Vor lauter Stress verweigerte sie sogar das Futter. Glücklicherweise konnte Jessy in eine Pflegestelle der RiesenSchnauzerNothilfe umziehen. Dort erwies sie sich als völlig unkompliziertes Hundemädel, anhänglich und sehr verschmust. Jessy war immer gut gelaunt: Kaum schaute man sie an, fing ihr Hintern an zu wackeln, und sie kam freudig angeflitzt, sobald man ihren Namen rief. Kein Wunder, dass sie in Rekordzeit ein neues Zuhause fand. Nach nur 6 (!) Tagen in der Pflegestelle durfte sie bereits in ihr neues Zuhause umziehen. Ihre neuen Menschen sind alte Schnauzer-Hasen und richtig glücklich mit ihr - und Jessy auch mit ihnen! Am liebsten verbringt sie den ganzen Tag im Garten und lässt sich ein frisches Lüftchen um die Nase wehen.

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Fritz (vermittelt März 2011)

Riesenschnauzer Fritz

Fritz verlor mit fast drei Jahren sein Zuhause, weil seine Familie sich trennte und keiner mehr Zeit fand, sich um den flippigen Riesenschnauzer zu kümmern. In seiner Pflegefamilie entpuppte sich Fritz dann als echter Frauenhund und Katzenliebhaber. Die Pflegestellenkatze musste schon weggesperrt werden, weil ihr die geballte Riesenschnauzer-Liebe dann doch irgendwann zuviel wurde... Auch in seinem neuen Zuhause hat Fritzi, von seinen Groupies gern auch mal Flitzi genannt, wieder schnurrende Freunde um sich herum - auch wenn die Annäherungsphase hier wesentlich länger andauerte als ursprünglich erwartet. Dafür wusste er gleich von Beginn an, wer zur Familie gehört und wer nicht: Fremde dürfen "sein" Grundstück nicht ungefragt betreten, er ist sehr wachsam und weiß ganz genau, wo sein Reich beginnt. In Ausübung seiner Berufung hat er sogar einen ganz neuen Sport erfunden, das Teppichvorleger-Surfen. Gelangt ein unbekanntes Geräusch in sein Ohr, erwacht Fritzi in Sekundenbruchteilen selbst aus dem tiefsten Schlaf und startet durch in Richtung Flur, um dort dann mit vollem Anlauf auf den Vorleger zu springen und durch den Schwung mitsamt dem Teppich unter großem Getöse gegen die Haustür zu rutschen. Auch sonst zeigt Fritzi echten Arbeitswillen: Zuhause bietet er seinen Menschen wahlweise einen Begleitservice bis hin auf die Toilette wie auch die penible Durchsuchung der Einkaufstaschen an, im Hundesport begeistert er sein Frauchen als ausdauernder Mantrailer.

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Aschanti (vermittelt Februar 2011)

Mittelschnauzer Aschanti

Aschanti ist eine superhübsche Mittelschnauzer-Dame in pfeffersalz. Eigentlich ist sie ein ganz unproblematischer Hund, doch leider schnappte sie wiederholt nach dem Kleinkind in der Familie ihrer Vorbesitzer. Immer wenn die Mutter ihr Kind ermahnte, wollte Aschanti sie in der Erziehung "unterstützen". Leider fand sich auch nach Trainer-Unterstützung keine Lösung für das Problem, so dass die fast 6-jährige Hündin in eine Pflegestelle der RiesenSchnauzerNothilfe umziehen musste. Dort zeigte Aschanti sich sehr verschmust und vorbildlich und es floss - wie bei all unseren Pflegeeltern - die ein oder andere Träne als die hübsche Hundedame ein endgültiges Zuhause fand. Aschanti begleitet nun ein älteres Ehepaar und hat das Paradies im Form eines Naturschutzgebietes direkt vor der Haustür.

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Carla (vermittelt Februar 2011)

Riesenschnauzer-Mischling Carla

Bei der spanischen Riesenschnauzer-Mischlingsdame Carla brauchten wir einen wirklich langen Atem, bis wir die süße Maus endlich in Empfang und in ihre Pflegestelle übergeben konnten. Wir hatten Carla zunächst auf unserer "Zuhause gesucht: Hündinnen im Tierheim"-Seite aufgenommen und entschieden uns dann, sie in die RiesenSchnauzerNothilfe zu übernehmen. Das war im Juli 2010... Es folgten ein längerer Austausch mit der abgebenden Tierschutzorganisation, ausführliche Gesundheits-Checks und eine notwendigen Tierarzt-Behandlung bis Carla ganze 4 Monate später etwa 2-jährig endlich bei uns ankam. Carla durfte in eine Pflegestelle mit Übernahmeoption umziehen und ihren neuen Riesenschnauzer-Kumpel kennenlernen. Die beiden waren schnell ein Herz und eine Seele und weckten die neuen Pflegeeltern schon nach der ersten Nacht recht früh mit ihrem Rumgetobe. Nach einigen Wochen Eingewöhnungszeit wurde aus der Pflegestelle auch ganz offiziell eine Endstelle und Carla darf sich nun auf Lebenszeit die auf dem Deich die kühle Nordseeluft um die Nase wehen lassen. Carla hört heute übrigens auf den Namen Amidala (oder auch einfach nur Dala), ist Frauchens ständiger Schatten und findet auch das Pferd der Familie gar nicht so furchterregend wie zunächst erwartet.

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Nina (vermittelt Februar 2011)

Mittelschnauzer Nina

Die Mittelschnauzer-Hündin Nina muss wohl ihr ganzes etwa 8-jähriges Leben in einer Familie verbracht haben, bevor diese sie aus nicht näher bekannten Gründen in das spanische Tierheim in Manresa abgaben. Von dort aus durfte Nina dann in eine Pflegestelle der RiesenSchnauzerNothilfe umziehen. Ihre Pflegemutter erwartete sie schon sehnsüchtig, während die Riesin des Hauses merklich abgekühlter reagierte. Nina nahm es gelassen - die verträgliche, lebensfrohe Hündin war nur froh, sich nach der langen Reise in ihrer Box zusammenrollen zu können... Nina ist nun in norddeutsche Gefilde umgezogen und darf den Rest ihres Lebens an der Seite einer älteren Dame verbringen - übrigens eine ehemalige und langjährige  Züchterin von Riesenschnauzern und Schnauzern! Wenn das nicht mal beste Voraussetzungen sind!

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Buddy II (vermittelt Februar 2011)

Riesenschnauzer-Mischling Buddy

Buddy ist eine wuschelige Mischung aus Riesenschnauzer, Border Collie, Schäferhund und Retriever, ein echter Wirbelwind mit Spaß am Rennen und Toben! Der Rüde wurde mit 2,5 Jahren abgeben, weil seine junge Familie Nachwuchs bekam und Buddys Anforderungen immer weniger gewachsen war. Er zog in eine Pflegestelle - eigentlich mit Übernahmeoption, doch mit der Zeit stellte sich heraus, dass Hund und Mensch einfach nicht füreinander geschaffen waren... Buddy musste daher in einer Hundepension "Zwischenstopp" einlegen, in der er sich in kürzester Zeit bestens einlebte und sämtliche in der Pflegestelle zuvor gezeigten Unarten sofort ablegte. Inzwischen ist das Nordlicht durch die wahrscheinlich längste Fahrkette unserer Vereinsgeschichte zu einem Allgäuer Zamperl geworden. Sein neues Frauchen macht gerade eine Ausbildung zur Hundetrainerin und wenn Buddy sie nicht gerade auf Seminare begleiten darf oder mit ihr durch die einsame Natur streift, flirtet er seine große, schwarze SRT-Freundin an oder passt auf, dass die Horde Katzen keinen Unfug macht.

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Jana (vermittelt Februar 2011)

Riesenschnauzer-Mischling Jana

Die eher klein gebliebene Riesenschnauzer-Mischlingsdame Jana kam aus dem ungarischen Tierheim in Szeged zur RiesenSchnauzerNothilfe. Über ihre etwa 2-jährige Vergangenheit wissen wir leider nichts, aber in der Gegenwart präsentiert sich Jana als echter Traumhund. Völlig unverständlich, dass ihre erste Pflegestelle den Hund nach nur einem Tag wieder abholen ließ... Es hat wohl so kommen sollen, denn die Folge-Pflegestelle war mehr als hingerissen von der Hundedame: Eigentlich nur als Notfall-Lösung eingesprungen wickelte Jana ihre Pflegeeltern mit ihrer neugierigen und charmanten Art schnell um den Finger, äh, die Pfote. Sie war von Beginn an sehr menschenbezogen und verschmust und lebte in recht friedlicher Ko-Existenz mit den beiden ansässigen Katern. Nur einmal musste Pflegeherrchen Jana vor einer Katzen-Attacke retten und die Hündin in Sicherheit bringen. :-) Das Happy End der Geschichte: Auch die Katzen gaben irgendwann das Okay für eine endgültige Übernahme. Miau!

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Cindy (vermittelt Januar 2011)

Zwergschnauzer Cindy

Cindy kam gemeinsam mit Rico und Queeny aus einer aufgelösten slowakischen Zwergschnauzer-Zucht zur RiesenSchnauzerNothilfe. Mit etwas mehr als 5 Lebensjahren war Cindy die Älteste des Trios, von diversen Krankheiten jedoch auch am meisten gezeichnet. Gemeinsam mit der Pflegefamilie haben wir sie medizinisch wieder auf Vordermann gebracht und die Folgen ihrer häufigen Würfe abmildern können. Da wir wissen, dass man als Pflegefamilie in einen pflegebedürftigen Hund immer ein bisschen mehr Herzblut investiert, hat es uns nicht überrascht, dass Cindy in ihrer Pflegefamilie auch ein dauerhaftes Zuhause fand. In ihrem schnauzererfahrenen Heim hat die Zwergen-Dame dann auch ihre große Leidenschaft für (Hunde-)Brettspiele entdeckt. Mit der Aussicht auf den lockenden Futter-Gewinn löst sie alle Aufgaben in Rekordzeit!

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Kai (vermittelt Januar 2011)

Mittelschnauzer Kai

Kai hat sein bisheriges Leben im Garten eines älteren Herrn verbracht, bei dem er zwar regelmäßig und sichtlich mehr als ausreichend gefüttert wurde, aber ansonsten nur sehr wenig Aufmerksamkeit genießen durfte. Dementsprechend war der 2-jährige Schnauzer-Rüde bei der Übernahme durch die RiesenSchnauzerNothilfe nicht nur etwas ungepflegt, sondern auch absolut ohne Erziehung. Das tat seiner guten Laune jedoch keinen Abbruch: Kai liebt alles und jeden und außerdem auch Katzen. Es war dann der Aufmerksamkeit einer Nachbarin zu verdanken, dass Kai aus diesen Verhältnissen herausgeholt werden konnte. Wir konnten eine Familie finden, in der Kai mit seiner Schnauzer-Kumpanin jetzt ein kleines Rudel bildet. Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell Hund sich umstellen, wenn ihnen die nötige Zuwendung zuteil wird. Kai hat sich schon nach kurzer Zeit problemlos in das Familienleben eingefügt und benimmt sich tadellos. Originalzitat des neuen Frauchens: "Er ist ein echter Sechser im Lotto!" Dem können wir wirklich nichts hinzufügen! :-)

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Rodin (vermittelt Januar 2011)

Schnauzer-Mischling Rodin

Rodin ist ein lustiger Schnauzer-Mischling, der aus Spanien zur RiesenSchnauzerNothilfe kam. Wir hatten ihm für seine ersten Tage in Deutschland eine liebevolle Pflegefamilie beschafft und wollten ihm ein paar Tage Eingewöhnung gönnen, da lag doch bereits zwei Tage später die erste Bewerbung auf dem Tisch! Wir konnten uns das zunächst nicht erklären, denn Rodin war bei uns noch gar nicht öffentlich aufgetaucht. Es stellte sich heraus, dass Rodin bereits bei den Kollegen der privaten Tierschutzorganisation Sonnenscheinhunde vorgestellt wurde und sich eine Familie aus Unna in ihn verliebt hatte. Sie hatte den Werdegang des Kleinen genau verfolgt und als bekannt wurde, dass wir für Rodin zuständig sind – schwupp – war die Bewerbung da. Innerhalb einer Woche war der Umzug unter Dach und Fach. Für Rodin eine tolle Sache: Er hat seine Leute heute gut im Griff, lernt schnell, ist ein ausgeglichener Bursche und natürlich Everybody’s Darling!

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Bach (vermittelt Januar 2011)

Riesenschnauzer Bach

Der schwarze Riesenschnauzer-Rüde mit dem etwas ungewöhnlichen Namen Bach wurde eines Morgens angebunden an der Tür des spanischen Tierheims Manresa gefunden. Er muss bis dahin in einer Familie gelebt haben, denn Bach wusste sich zu benehmen und zeigte beste Manieren. Der geschätzte 7 Jahre alte Riese durfte in eine Pflegestelle mit Übernahmeoption einziehen – doch nach ruhigen und entspannten ersten Tagen wollte ihn die vorhandene Hündin nicht mehr akzeptieren und es kam immer wieder zu Streitereien. Nach einem nur kurzen Zwischenstopp in einer Hundepension kam dann der Topf zum Deckel: Ein Frauchen ganz ohne Auto! Da ist Bach, jetzt auf den Namen Bolle umgetauft, nämlich sehr wählerisch und steigt mitnichten in jedes Modell ein...

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Blacky (vermittelt Januar 2011)

Riesenschnauzer-Mischling Blacky

Blackys Schicksal wird uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben: Der etwa 3-jährige Riesenschnauzer-Briard-Mischling wurde von aufmerksamen Nachbarn aus schlechter Haltung befreit und der RiesenSchnauzerNothilfe übergeben. Der Hundebub war allerdings nur wenig auf Menschen sozialisiert und hatte noch weniger Erziehung genossen – kein leichter Vermittlungsfall! Glücklicherweise bekamen wir Amtsbeihilfe vom Briardclub Deutschland e.V.. Der Briardclub stellte Blacky auf seiner Homepage vor und siehe da, bereits nach wenigen Tagen hatten wir eine passende Bewerbung! Wie das Leben so spielt, erkannte die Bewerberin in Blacky genau ihren Hund wieder, den sie einige Wochen vorher einschläfern lassen musste. Es zeigte sich, dass es nicht nur Liebe auf den ersten Blick war, sondern dass das neue Frauchen auch gut mit der Kombination Schnauzer-Briard umgehen kann. Blacky heißt heute Perro und ist ein echter Glücksfall für alle Beteiligten. Er ist noch immer etwas unsicher, aber sehr gelehrig und hat gemeinsam mit seinem Frauchen viel Spaß auf dem Hundeplatz.

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Manni (vermittelt Januar 2011)

Schnauzer-Mischling Manni

Manuel oder einfach nur „Manni“ ist ein ungarischer Schnackel, ein bunter Schnauzer-Mischling mit Dackelbeinen, dreimal so lang wie hoch. Der kleine Rüde wurde auf der Straße gefunden. In Tierheim musste man ihn dann mit den Welpen unterbringen, weil er von den anderen Hunden gemobbt wurde und sich nicht wehrte. In der RiesenSchnauzerNothilfe angekommen, zeigte sich Manni als quirliger, knuddeliger Racker mit viiiel Elan, gut verträglich mit anderen Hunden und total verschmust mit Menschen. Beste Voraussetzungen für eine rasche Vermittlung also. Er lebt nun in einer Familie mit zwei Jungs in der Südpfalz, ist im Haus der ungekrönte Prinz und der Stolz der Familie. Manni hört mittlerweile auf den Namen Tom und ist dank der Wanderbegeisterung der drei Männer im Haus zu einem richtigen Langstreckenläufer geworden.

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Tilly (vermittelt Januar 2011)

Zwergschnauzer-Mischling Tilly

Die 2-jährige Tilly war schon im Vorfeld der Übernahme durch die RiesenSchnauzerNothilfe eine echte Wundertüte. Wir wussten überhaupt nicht, welchen Hund wir zu erwarten hatten, denn die Aussagen aus dem slowakischen Tierheim waren dürftig und widersprüchlich. Angekündigt wurde ein Mittelschnauzer mit 40 cm Beinlänge, da kletterte am Tag der Übernahme ein Zwergschnauzer-Kleinteil aus seiner Box, nur 5,5 kg schwer, völlig verhustet und verschnupft – und sah aus wie ein explodierter Wollflusen aus der Steckdose.

Nachdem Tilly in ihrer Pflegefamilie in erzwungener „Alleinhaltung“ von ihrem Husten befreit wurde und nach und nach einige Kilos auf ihre Rippen bekam, konnte sie endlich auch in das Hunderudel der Pflegefamilie integriert werden. Und da geschah dann wirklich Erstaunliches: Zum einen half sie ihrer „Pflegehund-Kollegin“ in der Familie bei der Integration und war der Hündin damit ein richtiger Rückhalt. Das brachte ihr den Namen „Therapie-Tilly (TT)“ ein. Dann übernahm sie im Rudel sofort das Kommando und bespaßte alle Vierbeiner auf Teufel komm raus. Zu guter Letzt machte das Kleinteil Tilly auf den Riesenschnauzer der Pflegefamilie dermaßen Eindruck, dass der – ganz verliebt – nicht mehr von ihr lassen konnte. Und so kam es dann wie es kommen musste, Tilly durfte in der Pflegefamilie bleiben. Mit ihrer quirligen Art ist sie mittlerweile der Mittelpunkt der Familie, fürchtet weder Tod noch Teufel und widersetzt sich im Moment noch mit Erfolg noch allen gut gemeinten Erziehungsversuchen. „TT“ hat mittlerweile eine doppelte Bedeutung gewonnen, denn neben der „Therapie-Tilly“ gibt es jetzt auch eine „Terror-Tilly“.

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