Fröhliche Weihnachten mit Riesenschnauzer Büffel im Weihnachtselfenland

Riesenschnauzer Anka

Das Team der RiesenSchnauzerNothilfe wünscht allen Freunden und Helfern, Pflegefamilien, Fahrkettenteilnehmern, Spendern und Sponsoren, ihren Familien und Vierbeinern ein wunderschönes und entspanntes Weihnachtsfest und einen fulminanten Start ins Neue Jahr! Wir danken allen für die großartige Unterstützung, die uns nun schon seit fast drei Jahren zuteil wird, und freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen auch im nächsten Jahr wieder vielen Not-Schnauzern helfen zu können.

Und nun laden wir Sie ein, uns und Riesenschnauzer Büffel in das geheimnisvolle Weihnachtselfenland zu begleiten. :-) Diese Geschichte wurde uns von Autorin und Riesenschnauzer-Frauchen Heidi Meckelburg zur Verfügung gestellt - herzlichen Dank dafür. Fröhliche Weihnachten!

 

Der kleine Büffel im Weihnachtselfenland

Wusstet ihr eigentlich, dass die Tiere auch Weihnachten feiern? So richtig mit Tannenbaum und Warten auf das Christkind und den Weihnachtsmann? Manchmal träumen sie auch davon, bis es dann endlich so weit ist. Und in diesen Träumen gehen sie – so wie der kleine Büffel, das Riesenschnauzerkind, der, eng an seine Ersatzmama Holly gekuschelt, eingeschlafen war - auf eine wundersame Reise ins Weihnachtselfenland. Ihr glaubt mir nicht? Na, dann will ich euch hier mal die Geschichte von diesem Land erzählen.

Es gibt ein fernes Land, das so weit weg ist, dass man es nur im Traum erreichen kann, das Weihnachtselfenland. Es ist ein ganz kleines Land, nicht größer als eine Stadt, und dort leben Elfen und Zwerge. Zwerge kennt ihr bestimmt schon aus anderen Märchen. Ja... und Elfen, Elfen sind einfach wunderschön anzuschauen. Sie sind zierlich, fast zerbrechlich, haben winzig kleine Menschenkörper und zarte Flügel wie Schmetterlinge. Aber durch die Zauberkraft, die in ihnen steckt, können sie trotzdem stark sein wie ein Bär. Ja, aber ich wollte euch eigentlich vom Weihnachtselfenland erzählen. Die Menschen kennen es nicht, und nur den Tieren ist es möglich, sich dahin zu träumen. Hauptsächlich die Tierkinder schaffen das, da sie auch wie die Menschenkinder vom bevorstehenden Weihnachtsfest träumen, viel mehr als die Erwachsenen. Und da Büffel mit seinen nun gerade mal 10 Wochen unbestritten noch zu den ganz Kleinen unter den Tierkindern zählte, war er natürlich ruck zuck dort angekommen. Er schaute sich ungläubig um. Wie schön hier alles war, und man wurde nicht andauernd nur „erzogen“. Nein, man durfte hier auch mal Dinge tun, die sonst immer nur PFUI waren. Zum Beispiel auf das Sofa springen, ohne dass man gleich umgetauft wurde von Büffel in „Runter vom Sofa“.

Die Elfen hießen den kleinen Büffel herzlich willkommen und zeigten ihm ihr Weihnachtselfenland. Büffel kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Hier wurden also die Eisenbahnen, Pferdewagen, Puppenstuben und was sonst noch so unter dem Christbaum landete, von diesen bezaubernden Wesen liebevoll hergestellt. In einem anderen Raum waren sie nur damit beschäftigt, die Weihnachtswünsche der Kinder weiter zu leiten. Im nächsten Raum wurden die Plätzchen gebacken und zusammen mit Süßigkeiten in Beutelchen verpackt, damit sie der Weihnachtsmann gut transportieren konnte. Und so gingen sie von einem Raum zum anderen, und in jedem war es gleich spannend für Büffel. Einer der Elfen fragte ihn, ob er denn einen besonderen Wunsch hätte. Nun gut, eigentlich war Büffel mit seinem Leben bis jetzt zufrieden und deshalb fiel ihm auf Anhieb auch nicht gleich ein besonderer Wunsch ein. Doch dann wusste er, was er unbedingt mal sehen wollte. „Ich habe mal gehört, dass die Tiere im Wald auch Weihnachten feiern“ meinte er „da wäre ich gerne mal dabei.“ Die Elfen lächelten und einer meinte dann. „Wenn das dein Wunsch ist, der sei dir gerne gewährt. Gehe da hinten durch das Tor und du wirst dich im Wald wieder finden. Die Zwerge und die Wald-Elfen werden dich dahin begleiten.“

Büffel tat, wie ihm geheißen wurde, und ging durch das Tor, das ihm der Elf gezeigt hatte. Und gerade als er durch war, fand er sich im Wald wieder. Zwischenzeitlich war es dort schon dunkel und nur der Mond gab etwas Licht. Büffel war nicht ganz wohl in seiner Haut, aber der Elf hatte ihm ja gesagt, dass ihm die Wald-Elfen helfen würden. In diesem Moment fühlte er sich von ihnen hochgehoben, und ehe er es sich versah, hatten sie ihn auf einer Lichtung wieder abgesetzt. Dort nahmen ihn die Zwerge in Empfang und sagten ihm, dass alle Tiere, die im Wald unterwegs waren, also auch er, unter ihrem persönlichen Schutz stehen. Er müsste keine Angst haben und solle getrost dem Fuchs, der sie begleitete, zu den drei großen Tannen folgen, was Büffel dann auch gerne tat.

Sie liefen immer tiefer in den Wald hinein und Büffel hatte zu tun, dem Fuchs, der sehr schnell unterwegs war, zu folgen. Endlich waren sie bei den besagten drei Tannen angekommen. Hier waren Tiere, die hatte Büffel noch nie gesehen. Sie bemerkten ihn gar nicht, sondern schauten alle ziemlich gespannt in ein und dieselbe Richtung, als ob sie auf etwas warten würden. Büffel fragte den Fuchs, was hier denn los sei und der meinte, sie warteten hier alle auf den Weihnachtsmann. Was? Auf den Weihnachtsmann? Büffel konnte es nicht glauben, er durfte hier heute wahrhaftig den Weihnachtsmann sehen.

In diesem Augenblick hörte man ein mächtiges Rauschen und immer wieder ein lautes mit dunkler Stimme gerufenes „Hohoho... lauft meine Lieben... hohoho“ und dann plötzlich „Brrrrr“. Acht wunderschöne mit rotem Zaumzeug geschmückte Rentiere zogen einen prächtigen Schlitten hinter sich her und blieben schnaubend stehen. Und dann, dann stieg er aus... der Weihnachtsmann! Er winkte ihn, den kleinen Büffel, zu sich heran. Büffel sah sich um, ob hinter ihm noch jemand stand, aber so wie es aussah, war tatsächlich er gemeint. Er konnte es nicht glauben, dass er jetzt zu ihm hingehen durfte. Zaghaft und ein wenig ängstlich kam er der freundlichen Aufforderung nach. Seeehr groß war er, der Mann im roten Mantel und einen weißen Bart hatte er. Bei ihm angekommen, hob ihn der Weihnachtsmann zu sich hoch, fuhr ihm liebevoll über den Kopf und sagte: „Na, kleiner Büffel, hast du dich heute hierher geträumt um mich zu treffen? Dann sollst du auch ein Geschenk von mir bekommen. Warte bis ich alles ausgepackt habe.“ Anschließend lud er seine ganzen mitgebrachten Schätze aus. Hier fanden die Tiere alles, was ihr Herz begehrte. Angefangen von frischem Heu und Stroh für die Rehe und Hirsche, Nüsse für die Eichhörnchen und Feinheiten für Fuchs und Co. Und dann bekam Büffel sein Geschenk vom Weihnachtsmann, eine große saftige Wurst. Es war alles zu schön, wie im Märchen. Nachdem er seine Wurst genüsslich verspeist hatte, meinte der Fuchs, es sei jetzt an der Zeit, wieder zurück zu gehen.

Die Zwerge und Wald-Elfen brachten ihn dann wieder zurück zu dem Tor. Dort empfing ihn wieder der Elf, der ihn auch umher geführt hatte. Er fragte ihn, ob es ihm gefallen hätte. Gefallen? Wo er doch den Weichnachtsmann getroffen hatte. Büffel war noch so fasziniert, über das was er hier alles erlebt hatte, dass er nur mit dem Kopf nicken konnte. Der Elf bat ihn noch, den Menschen nichts vom Weihnachtselfenland zu erzählen. Büffel konnte ihn hier beruhigen, da die Menschen die Tiere ohnedies nicht verstehen konnten, bestand auch nicht die Gefahr, dass sie etwas erfuhren, das nicht für sie bestimmt war. Der Elf meinte dann: „Büffel, ich werde jetzt etwas von unserem „Wachaufstaub“ auf Deinen Kopf streuen. Du wirst dann wach werden und wieder zuhause sein. Du weißt ja, im Weihnachtselfenland darfst du nur in deinen Träumen sein. Aber wir werden uns wieder sehen, spätestens in deinem nächsten Weihnachtstraum.“ Er holte ein kleines Säckchen hervor und streute den Inhalt über Büffel aus. In diesem Moment wachte Büffel auf. Er war immer noch an Holly gekuschelt, die nun ihrerseits fest schlief. Ob sie wohl auch gerade träumte und auf dem Weg ins Weihnachtselfenland war?

Wer weiß... Vielleicht dürfen die kleinen Menschenkinder auch in ein Weihnachtselfenland, aber eben in ein anderes. Und da die kleinen Menschenkinder auch noch nicht sprechen können, bleibt alles geheim. Na, hab ich euch überzeugt? Glaubt ihr mir jetzt, dass es das Weihnachtselfenland gibt??

(c) Heidi Meckelburg