Cushing

Cushing

Beitragvon Ingrid » 16. September 2011, 09:30

Auf allgemeinem Wunsch hab ich dann mal den Beitrag aus
dem Thread "Chayenne's neues Zuhause"
hier her kopiert.

„Cushing“ :barbar:

Wer von Euch hat von dieser Krankheit schon mal gehört?
Ich erst vor einigen Tagen.

Und unsere Chayenne hat es damit erwischt. :barbar:

Aber ich fang mal vorne an:

In den letzten Wochen fiel mir auf, dass Chayenne’s Trinkbedürfnis enorm wurde.
Trinken, pieseln, trinken.
2 Stunden später das gleiche, usw. usw.
Da vor ca. 6 Wochen noch ein Blutbild gemacht wurde, schied Diabetes aus.

Habe dann Mr. Google zu Rate gezogen und dort zum ersten mal den Begriff „Cushing“ :barbar:
gehört/gelesen.

Also war am Dienstag Tierklinik angesagt.

Ohne den TA auf meine Selbstdiagnose hinzuweisen, lag bei ihm der Verdacht nahe,
dass es sich hier um Cushing handeln könnte, auch wenn nicht alle Symptome des Krankheitsbildes
vorhanden sind.

Der Morgen-, Mittag- und Abendurin wurde untersucht. Der ist völlig hell und niedrig konzentriert.
Ein großes Blutbild mit Kortisolbestimmung wurde durchgeführt, bei der ihr vorher ein Mittel
gespritzt wurde
Ultraschalluntersuchung, um einen Tumor auszuschließen, u.a. Niere, Leber Blase.

Das Ergebnis der Blutwerte hat der TA mir heute telefonisch mitgeteilt.

Es handelt sich tatsächlich um ein Cushing. :barbar:

Bei dieser Krankheit produziert die Nebennierenrinde zu viel Cortisol.
Bei Chayenne liegt der Cortisolwert bei 36. Normal ist bis 4,5.
Das spricht für eine Überfunktion der Nebennierenrinde.
Die Folgen von unbehandeltem Cushing sind gewaltig. Will das hier gar nicht alles aufzählen.

Wer von der Krankheit mehr wissen will, googelt am besten selbst.
Das Thema ist so umfangreich und mit vielen Fachbegriffen, dass ich das als Laie gar nicht erklären kann.

Morgen Nachmittag ist erneuter Termin beim TA. Da will er mit mir den Behandlungsplan besprechen.

Werde dann Bericht erstatten.

LG
Ingrid
Zuletzt geändert von Ingrid am 26. September 2011, 14:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Cushing

Beitragvon Ina » 16. September 2011, 10:27

:danke: liebe Ingrid
und halte uns mit allem auf dem Laufenden :bussi:
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Re: Cushing

Beitragvon Margherita » 16. September 2011, 11:02

Oh Gott, die arme Chayenne!
Und wie kriegt man denn diese Krankheit? :daumen: für die Therapie!
Ouzo, Lotte, Niebla & Margherita (und Yankee)
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Re: Cushing

Beitragvon Doris » 16. September 2011, 11:46

http://de.groups.yahoo.com/group/cushing_hunde/


http://www.polarhunde-nothilfe.com/Wiss ... ushing.htm

http://cushinghunde.de/index.html

Grundsätzlich ist die Lebenserwartung eines gut medikamentös eingestellten Cushing-Hundes mit der eines gesunden Tieres nahezu vergleichbar.Kopiert aus einem Beitrag! Und das ist doch schön zu lesen!
Riesengrüße von Doris, meinen geliebten Maximus ganz fest im Herzen, Tosca und Koolman Ventus Barbatus
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Re: Cushing

Beitragvon Isegrim » 16. September 2011, 12:58

Hallo,
ich glaube Vogti`s Opi hat das auch. Vielleicht kannst du dich ja mal übers Schnaupi mit ihr in Verbindung setzten.
LG Sabine
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Re: Cushing

Beitragvon Corry71 » 16. September 2011, 20:23

Ach Ingrid,

das tut mir leid für euch und natürlich auch die Maus. :dagegen:

Bei Rübe lag die Vermutung auch nahe. Dank Ina hatte ich mich noch am Abend vor
Rübes letztem Tag im Internet erkundigt und Hoffnung geschöpft und mich auch
daran geklammert, dass es evtl. "nur" Chushing sein könnte. Obwohl mich die
Informationen im Internet auch sehr überfordert haben... Es ist so viel was es dort
zu lesen gibt, aber viele schrieben, dass Cushing ganz gut behandelbar ist und die Hunde
dann wieder eine gute Lebensqualität haben. :dafuer:

Dies wurde aber bei Rübe vom Tierarzt gleich verneint, da er bereits am
Vortag einen Ultraschall gemacht hatte und die Nebennieren völlig normal aussahen.
Er hatte auch ein übermäßiges Trinkbedürfnis allerdings war auch sein Appetit
übermäßig geworden und er war sehr, sehr schlapp. :dagegen:

Es hört sich jetzt vielleicht etwas unglücklich ausgedrückt an, aber ich wäre froh,
wenn es bei Rübe Cushing gewesen wäre, dann hätte man ihn behandeln können :cry:

Ich drücke euch ganz fest die Daumen, dass ihr bald die richtige Medikamentation
für die Maus habt und sie wieder auf die Höhe kommt. :daumen:

Liebe Grüße
Corry
(mit Rübe im Herzen)
Corry71
 

Re: Cushing

Beitragvon Ina » 16. September 2011, 20:43

Cordulaaaaa :knuddel: :knuddel: :knuddel: :knuddel:
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Re: Cushing

Beitragvon Ingrid » 16. September 2011, 21:50

Mittlerweile weiß ich, dass es verschiedene Arten von Cushing gibt.

@ Cordula: Wenn bei den von Dir beschriebenen Symptomen die Nebennieren o.k. sind,
dann kann immer noch ein -meist- gutartiger Tumor in der Hirnanhangdrüse dran schuld sein,
Diese Art nennt man Morbus-Cushing.
Der Tumor stimuliert die Hirnanhangdrüse ein Hormon namens ACTH in sehr hohen Mengen auszuschütten.
Dieses ACTH wiederum veranlasst die Nebennierenrinde zu der erhöhten Kortisolbildung.
Die erhöhte Kortisolbildung ist verantwortlich für den vermehrten Durst und demzufolge vermehrtes Harnlassen.
Ein verstärkter Appetit ist oftmals auch vorhanden.

So ist es auch bei Chayenne.

Hatte heute Nachmittag Besprechungstermin beim TA, der mir das so erklärte.
Auch bei Chayenne sind mit Ultraschall keine Tumore an der Nebenniere zu erkennen.

Chayenne wird ab morgen mit dem Präparat "Vetoryl" behandelt.
Die Dosierung wird sehr niedrig begonnen.
In einer Woche muss sie wieder zur Untersuchung .
Bis dass die für sie richtige Dosis gefunden wird, kann einige Zeit dauern.
Deshalb müssen die Patienten, die dieses Medikament nehmen, ständig überwacht werden.
Nebenwirkungen können u.a. sein: Lethargie, Schlappheit, Erbrechen, Zittern.

Eine Überdosierung hätte fatale Folgen.

Der Arzt erklärte mir, dass es nicht erwiesen ist, dass Patienten welche
behandelt werden, eine längere Lebenserwartung haben als unbehandelte Patienten.
Die Lebensqualität ist jedoch um einiges besser.

Ja, dann sind wir mal voller Hoffnung, dass es Chayenne in Kürze besser geht.

LG
Ingrid
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Re: Cushing

Beitragvon Corry71 » 16. September 2011, 22:01

Ich denke ganz fest an euch und drücke euch ganz doll die Daumen, dass ihr die richtige
Einstellung des Medikaments bald und ohne große Nebenwirkungen und Komplikationen
hinbekommt!!!
Es ist so schrecklich, wenn unsere lieben Schützlinge krank sind und wir relativ hilflos daneben stehen...

Bei Rübe wurden durch ein CT, 2 etwa erbsengroße Tumore an verschiedenen
Stellen im Gehirn festgestellt... Das war "leider" eindeutig kein Cushing.
Corry71
 

Re: Cushing

Beitragvon Ina » 17. September 2011, 10:38

Ach menno :( hoffentlich gehts Chayenne mit den Medis bald besser :dafuer:
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