Riesenschnauzer Fritz (vermittelt März 2011)

Riesenschnauzer Fritz

Fritz verlor mit fast drei Jahren sein Zuhause, weil seine Familie sich trennte und keiner mehr Zeit fand, sich um den flippigen Riesenschnauzer zu kümmern. In seiner Pflegefamilie entpuppte sich Fritz dann als echter Frauenhund und Katzenliebhaber. Die Pflegestellenkatze musste schon weggesperrt werden, weil ihr die geballte Riesenschnauzer-Liebe dann doch irgendwann zuviel wurde... Auch in seinem neuen Zuhause hat Fritzi, von seinen Groupies gern auch mal Flitzi genannt, wieder schnurrende Freunde um sich herum - auch wenn die Annäherungsphase hier wesentlich länger andauerte als ursprünglich erwartet. Dafür wusste er gleich von Beginn an, wer zur Familie gehört und wer nicht: Fremde dürfen "sein" Grundstück nicht ungefragt betreten, er ist sehr wachsam und weiß ganz genau, wo sein Reich beginnt. In Ausübung seiner Berufung hat er sogar einen ganz neuen Sport erfunden, das Teppichvorleger-Surfen. Gelangt ein unbekanntes Geräusch in sein Ohr, erwacht Fritzi in Sekundenbruchteilen selbst aus dem tiefsten Schlaf und startet durch in Richtung Flur, um dort dann mit vollem Anlauf auf den Vorleger zu springen und durch den Schwung mitsamt dem Teppich unter großem Getöse gegen die Haustür zu rutschen. Auch sonst zeigt Fritzi echten Arbeitswillen: Zuhause bietet er seinen Menschen wahlweise einen Begleitservice bis hin auf die Toilette wie auch die penible Durchsuchung der Einkaufstaschen an, im Hundesport begeistert er sein Frauchen als ausdauernder Mantrailer.

Fritz verstarb im Januar 2015 an Krebs.

 

Fritzi in seinem neuen Zuhause:

Riesenschnauzer Fritz

Riesenschnauzer Fritz

Riesenschnauzer Fritz

Riesenschnauzer Fritz

Riesenschnauzer Fritz

 

Fritzi in seiner Pflegestelle:

Riesenschnauzer Fritz