Riesenschnauzer Feger (vermittelt Juni 2014)

Riesenschnauzer Feger wurde abgegeben, weil er die Oma des Hauses nicht akzeptieren konnte, sie an die Wand stellte und häufiger nach ihr schnappte. Der 5jährige Rüde durfte direkt in eine Endstelle ziehen: Sein neues Herrchen hatte gerade seinen Riesen an den Krebs verloren, auch ein Schnapp-Krokodil und außerdem ein ehemaliges Notfell der RiesenSchnauzerNothilfe. Aus unserer Sicht schien es gut zu passen. Doch die Narben des Abschieds waren wohl noch zu frisch – Feger und sein neues Herrchen wurden kein Team. Feger verhielt sich merkwürdig zurückhaltend, fast depressiv, wollte sich kaum bewegen, nicht spazieren gehen. Das Herrchen wiederum merkte schnell, dass Feger den verstorbenen Freund nicht ersetzen konnte. Kurz gesagt: Feger kam wieder zu uns zurück und zog zunächst in eine Pension. Als Fegers Züchterin von dieser Notlage erfuhr, bot sie spontan an, ihn bei sich aufzunehmen und selbst nach einer neuen Familie zu suchen. Hut ab vor so viel Verantwortungsbewusstsein, das erleben wir leider viel zu selten!!

28.10.2014: Wir haben erfahren, dass Feger eine neue Familie gefunden hat! Anfangs noch depressiv und ängstlich hat er sich dort schnell eingelebt und endlich wieder Lebensfreude entwickelt. Er ist ein großer Schmusebär geworden und versteht sich bestens mit seiner bereits älteren Hundekumpanin, einer Riesenschnauzer-Mischlingshündin. Da fällt uns ein echter Stein vom Herzen!!

Im Mai 2015 verstarb Feger an seinem Blasenkrebs.

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